
Wie effektiv ist die Simulation von Cyberangriffen mit XM Cyber wirklich?
Ein Blick hinter die Funktionen der marktführenden Breach and Attack Simulationsplattform
Laut jüngsten Studien von Gartner werden bis 2025 voraussichtlich 50% der Unternehmen weltweit regelmäßig Simulationstests durchführen, um ihre Cyberabwehr zu verbessern. Vielen IT-Abteilungen fehlt aber oft das Fachwissen und die Ressourcen, um professionelle und umfassend angelegte Simulationstests systematisch zu planen und technisch sauber umzusetzen. Eine vielbeachtete Lösung in diesem Bereich, die in der Fachwelt Aufsehen erregt und immer mehr Anwender findet ist XM Cyber. Als zentrale Lösung des gleichnamigen israelischen Cybersecurity-Unternehmens verspricht die angebotene Plattform, komplexe Simulationstests schnell und einfach durchzuführen und Schwachstellen umgehend und mit geringem Ressourcenaufwand zu identifizieren. Doch was macht XM Cyber so einzigartig und anders? Und ist die Lösung wirklich so bahnbrechend, wie behauptet wird? Lassen Sie uns gemeinsam die Funktionsweise von XM Cyber näher ansehen und prüfen, ob sie wirklich ein effektives oder gar notwendiges Tool zur Vorbeugung von Cyberangriffen darstellt.
Simulationstests als realitätsnahe Nachstellung von Angriffspfaden
Im Kern nutzt XM Cyber eine so genannte Digital Twin-Technologie, die ein virtuelles Abbild des gesamten Netzwerks erstellt, um Angriffsvektoren zu modellieren. Statt sich auf manuelle Tests und Audits zu verlassen, die oft zeitaufwendig und fehleranfällig sind, nutzt die Plattform diesen Klon, um die gesamte IT-Umgebung in Echtzeit abzubilden und Angriffspfade und potenzielle Schwachstellen zu identifizieren. Dabei werden über 15 patentierte Algorithmen des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz verwendet, um eine möglichst präzise Risikobewertung und Priorisierung zu gewährleisten. Zudem werden Zugriffsrechte und Interaktionen zwischen den Systemen berücksichtigt und realistische Angriffsszenarien auf Basis von erkannten Sicherheitslücken erstellt. Nach dem Analyseprozess wird die Simulation von Gegenmaßnahmen eingeleitet, um die Wirksamkeit der Sicherheitsstrategie zu bewerten und Optimierungsvorschläge zu machen.

Die Bedeutung der Angreiferperspektive mit kontinuierlicher Angriffssimulation in hybriden Netzwerken
„Attack Path Management“ (APM) – Das Herzstück von XM Cyber
Ein zentraler Bestandteil von XM Cyber ist dabei das so genannte „Attack Path Management“-Vorgehen als proaktiver Ansatz zur regelmäßigen Schwachstellenbewertung. Das Modell besteht aus mehreren Phasen, die jeweils spezifische Ziele und Schritte beinhalten.
- Erfassung von Informationen: In dieser Phase sammelt XM Cyber Informationen über die gesamte IT-Umgebung. Es werden sowohl Daten über die Infrastruktur als auch über die Anwendungen und Daten erfasst.
- Risikoanalyse: Basierend auf den erfassten Informationen führt das Modell eine Risikoanalyse durch. Dabei werden die potenziellen Schwachstellen identifiziert, die von Cyberangreifern ausgenutzt werden könnten.
- Simulation von Angriffspfaden: In dieser Phase werden verschiedene Angriffspfade in Echtzeit und über ein komplexes Algorithmus-Konstrukt simuliert. Dabei werden verschiedene Techniken eingesetzt, wie z.B. Penetrationstests, um die Wirksamkeit der vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen zu testen.
- Bewertung der Sicherheitsmaßnahmen: Basierend auf den Ergebnissen der Angriffssimulation werden die vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen bewertet und entsprechend Ihrer Effektivität priorisiert.
- Erstellung eines von Maßnahmenkatalogs: Nach der Bewertungsphase werden spezifische Maßnahmen erstellt, um die identifizierten Schwachstellen zu beseitigen oder zu reduzieren. Die Maßnahmen werden in einer Prioritätenliste festgelegt, um die Wirksamkeit und Geschwindigkeit in der Behebung zu optimieren.
- Wiederholung der Schritte: Der gesamte Prozess wird nun regelmäßig wiederholt, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen ständig gegen neue Bedrohungen und Schwachstellen geschützt ist.

Der Attack Path „Battle Ground” mit simulierten Angriffspfaden
Das Attack Path Management-Modell kann auf verschiedene Arten eingesetzt werden, wie zum Beispiel für die kontinuierliche Überwachung der Sicherheit von Systemen, für die Durchführung von Sicherheitsaudits oder für die Bewertung von neuen Technologien und Systemen vor der Implementierung. Dafür bietet XM Cyber auch umfangreiche Reporting-Funktionen, die es ermöglichen, den Sicherheitsstatus Ihrer IT-Infrastruktur jederzeit im Blick zu behalten. Umfassende Dashboards zeigen auf einen Blick alle relevanten Informationen, alternative Angriffspfade und Risiken und geben Empfehlungen zur Verbesserung Simulationsprozesse.
Echtzeit-Einblick mit Ampelsystem: Die Security Scores
Die Bewertung der Sicherheitskontrollen und Sicherheitsrichtlinien durch das Sicherheits-Score-Modell im Rahmen des Attack Path Management-Modells ist dabei eine besonders nützliche und übersichtliche Auswertung, um die Fortschritte bei der Behebung von Schwachstellen nachvollziehen zu können. Sie erfolgt durch die Zuweisung von Punktewerten und die übersichtliche Visualisierung der Ergebnisse in einem Dashboard.
Die Punktwerte werden anhand von Best Practices und Branchenstandards ermittelt und können je nach Schweregrad der Schwachstelle unterschiedlich sein. Ein Beispiel wäre die Bewertung von Firewall-Regeln, wobei jede fehlerhafte oder unsicher konfigurierte Regel eine bestimmte Anzahl von Punkten abzieht. Ähnlich wird auch die Bewertung von Anwendungen oder Systemen durchgeführt, wobei verschiedene Faktoren wie bekannte Schwachstellen oder fehlende Patches berücksichtigt werden.

Punkteauswertung mit Schulnotensystem im Rahmen der Security Scores
Quantifizierbare Risikoberichte für den Vorstand
Das Ergebnis der Bewertung wird in einem Dashboard dargestellt, das eine visuelle Übersicht über den Sicherheitsstatus Ihrer Organisation gibt. Dabei können verschiedene Kategorien wie zum Beispiel Netzwerk, Anwendungen oder Compliance einzeln betrachtet werden. In jeder Kategorie werden die Punktzahlen der Sicherheitskontrollen und Sicherheitsrichtlinien aufgelistet und durch Farbcodes visualisiert, um schnell Schwachstellen erkennen zu können. Grüne Farben stehen dabei für eine gute Bewertung, während rot eine schlechte Bewertung anzeigt.
Zusätzlich zu den Bewertungen und Farbcodes zeigt das Dashboard auch Empfehlungen zur Verbesserung des Sicherheits-Scores an. Diese Empfehlungen werden automatisch generiert und können beispielsweise die Installation von Patches oder die Erhöhung der Sicherheitsrichtlinien umfassen.
Wir haben die XM Cyber-Plattform in den letzten Monaten ausführlich getestet und auf Basis unterschiedlicher Infrastruktur- oder Schutzmaßnahmen geprüft. Die Kombination aus Attack Path Management und dem Security Score-Modell ist dabei derzeit eine wohl einzigartige und mächtige Kombination, die von anderen Anbietern in dieser Form nicht angeboten wird. XM Cyber ist damit aktuell eine der führenden Optionen für Unternehmen, die eine umfassende und fortschrittliche Simulationsplattform suchen. Wenn Sie eine Demo wünschen, stehen wir als einer der führenden XM Cyber-Partner in Deutschland gerne zur Verfügung, um eine detaillierte Einführung zu geben. Unsere Experten beraten Sie nicht nur bei der Wahl der passenden Lösung. Wir nehmen das System auch für Sie in Betrieb und kümmern uns darum, dass sie den maximalen Nutzen daraus ziehen.
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Das Attack Path Modell einfach erklärt
In diesem Video zeigen wir beispielhaft, wie Angreifer Schwachstellen im Netzwerk eines Unternehmens ausnutzen, um Zugang zu sensiblen Daten zu erlangen. Es ist sowohl für Experten als auch für Nicht-Experten verständlich und eignet sich daher gut als Einführung in das Attack Path Modell und dessen Anwendung. Viel Spaß!